Kontaktlos Bezahlen – Ihre Optionen

Dieser Artikel wurde von ROLLENLAND am 26.07.2018 erstellt

Kontaktloses Bezahlen wird immer beliebter. Dennoch wissen viele Kunden noch immer nicht, welche Möglichkeiten es bei dieser Bezahlform gibt und wie sicher diese eingesetzt werden kann. Wir betrachten die verschiedenen Möglichkeiten zum kontaktlosen Bezahlen im Detail, zeigen Ihnen, worauf Sie bei dieser Zahlmethode achten sollten und wie die verschiedenen Systeme funktionieren.

Was bedeutet kontaktlos bezahlen überhaupt?

Kontaktloses Bezahlen, egal ob mit der Girocard, der Kreditkarte oder auch mit dem Smartphone funktioniert mittels Funk. Denn sowohl die Karten als auch die dazu fähigen Smartphones besitzen einen Microchip und eine Funkantenne für die sogenannte Near Field Communication (NFC). Dies ist ein internationaler Funkstandard. Dieser wird für den kontaktlosen Datenaustausch per Funk über eine sehr geringe Entfernung eingesetzt.

Zeigt das Kassenterminal den fälligen Betrag an, so müssen Sie beispielsweise Ihre Karte in einem Abstand von weniger als vier Zentimetern vor das Terminal halten. Der Chip auf der Karte und das Terminal tauschen dann alle notwendigen Informationen für den Bezahlvorgang aus. Ein kurzes Piepen zeigt an, dass der Bezahlvorgang abgeschlossen wurde.

Bei Summen oberhalb von 25 Euro und auch stichprobenartig verlangt das System allerdings noch eine Identifikation mittels Unterschrift oder Pin von Ihnen. Dies sorgt für die erhöhte Sicherheit, die von uns Kunden geschätzt wird.

Mit welchen Geräten und Lösungen können Sie kontaktlos bezahlen?

Grundsätzlich werden immer mehr Bankkarten mit den Funktionen für das kontaktlose Bezahlen ausgestattet. Ein Blick auf Ihre Bankkarten oder Kreditkarten genügt um zu erkennen, ob diese bereits über diese Funktion verfügen. Auf der Vorderseite der Karte finden Sie das entsprechende Symbol. Es besteht aus vier eng aneinander liegenden Bögen, die die Funkwellen darstellen sollen.

Viele Banken haben mittlerweile auf das neue System umgestellt und geben nur noch Karten an die Kunden aus, die über die NFC-Funktion verfügen. Hierzu zählen unter anderem:

  • die Volks- und Raiffeisenbanken
  • die Sparkasse
  • die Commerzbank
  • die Deutsche Bank

Neben Bankkarten kann das kontaktlose Bezahlen über das Mobiltelefon erfolgen. Hierzu ist ein entsprechender Bezahldienst notwendig sowie ein NFC-fähiges Smartphone.

Das Handy als Bezahloption

Sowohl Apple als auch Google bieten bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, auch Smartphones zum Bezahlen zu nutzen. In Deutschland ist allerdings erst seit diesem Jahr der Google-Service „Google Pay“ verfügbar. Die Apple Bezahlvariante „Apple Pay“ hingegen ist in Deutschland noch immer nicht vertreten.

Bei Google Pay bezahlen Sie ebenfalls per NFC am Kassenterminal. Hierzu müssen Sie bei Google die Daten einer entsprechenden Kreditkarte hinterlegen. Bisher kooperieren nur einige Banken mit diesem System, doch deren Zahl wächst deutlich. Sicherheit wird bei Googles eigenem Bezahldienst besonders großgeschrieben. Bei jedem Einkauf wird die Nummer der Kreditkarte durch einen einmaligen und zufällig generierten Code ersetzt. Die Sicherheit bei diesem System ist mindestens ebenso hoch wie beim kontaktlosen Bezahlen mit der Karte selber.

Darstellung einer kontaktlosen Transaktion mit dem Smartphone

 

Die Vor- und Nachteile des kontaktlosen Bezahlens

Kontaktloses Bezahlen wurde erfunden und im Handel erfolgreich getestet, um die Abläufe an den Kassen schneller und schlanker zu gestalten. Im täglichen Gebrauch, vor allem im Lebensmittelhandel, kaufen viele Menschen nur Waren bis zu einem Einkaufswert von 25 Euro ein. Anstatt nun die Karte in das Lesegerät zu stecken, zu warten, die Pin einzugeben und wieder zu warten, genügt es nun, die Karte kurz vor das Terminal zu halten. Dies spart zum einen dem Einkäufer Zeit, auf den ganzen Tag gerechnet entlastet dieses System jedoch vor allem Kassen und Kassierer.

Nachteile bei diesem System sind nicht vorhanden, da ausreichend Sicherheitsstandards und Sicherheitshürden eingebaut wurden. Einzig die noch nicht flächendeckende Verbreitung kann als Nachteil angesehen werden.

Kontaktlos Bezahlen: Sicherheit und Schutz

Grundsätzlich ist das kontaktlose Bezahlen mit der Karte oder auch mit dem Handy genau so sicher wie die normale Kartenzahlung. Dies liegt vor allem an drei einfachen Gründen. Zum einen müssen Sie die Karte oder auch das NFC-fähige Smartphone sehr nahe an das Kassenterminal halten. Die Reichweite der Datenübertragung ist nur sehr gering, so dass die Daten nicht direkt abgefangen werden können.

Zum anderen müssen alle Transaktionen über einem Wert von 25 Euro weiterhin entweder mit dem Pin oder mit Ihrer Unterschrift legitimiert werden. Kontaktloses Bezahlen mit Handy oder Karte ist somit ohne Sicherheitsbedenken möglich.

Erhalte ich beim kontaktlosen Bezahlen noch einen Bon?

Heutzutage können Sie an mehr als 600.000 Kassenterminals kontaktlos bezahlen. Bei einer Gesamtzahl von ca. einer Million Kassenterminals, sind bereits mehr als 50 % aller Terminals mit dieser Funktion ausgerüstet. Die Tendenz ist steigend, da sich auch die Geschäfte von dieser Bezahlmethode weitere Vorteile erwarten.

Besonders im Einzelhandel oder der Gastronomie gelingt es hierdurch, den Bezahlvorgang deutlich zu verkürzen und die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Auch wenn die Bezahlsysteme immer innovativer werden, so behalten Bonrollen bzw. EC-Rollen nach wie vor ihre zentrale Funktion beim gesamten Zahlungsprozess. Erst mit dem Erhalt eines Einkaufs- oder Bewirtungsbelegs haben Sie die schriftliche Bestätigung, dass die Transaktion von Ihnen autorisiert wurde und Sie mit den Bedingungen einverstanden sind. Gerade in Bezug auf geschäftliche Bezahlvorgänge bietet Ihnen der Bon eine nachweisbare Grundlage für etwaige Rückzahlungsforderungen seitens des Arbeitgebers.

Bildquellen: ©istock.com / boonchai wedmakawand; ©istock.com / doomu

Person bezahlt kontaktlos mit der Kreditkarte

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