Der WLAN-Bondrucker – Große Hilfe für Registrierkassen

Dieser Artikel wurde von ROLLENLAND am 25.10.2017 erstellt

Ab sofort müssen alle Unternehmen die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung elektronischer Aufzeichnungen (GoBD) einhalten. Mit Jahresbeginn 2017 endete die sechsjährige Übergangsfrist vor dem Inkrafttreten dieser steuerlichen Verwaltungsvorschrift. Als nächster Schritt auf dem Weg zu manipulationssicheren Kassen folgt die Belegausgabepflicht. Was dahinter steckt und wie Sie sich mit einem WLAN Bondrucker schon jetzt darauf vorbereiten, haben wir für Sie zusammengestellt.

Was bedeutet die Belegausgabepflicht?

Im Zuge des Gesetzes zum „Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ (Kassengesetz) führt die Bundesregierung die sogenannte Belegausgabepflicht ein. Ab dem 1. Januar 2020 ist jeder Händler gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Kunden einen Beleg über jeden elektronisch erfassten Verkauf auszuhändigen.

Bei unseren Nachbarn in Österreich gilt eine ähnliche Regelung bereits seit 2016 unter der Bezeichnung Belegerteilungspflicht. Im Gegensatz zur geplanten deutschen Regelung müssen österreichische Kunden ihren Beleg bis zur Ladenschwelle mit sich führen.

Mit der kommenden Belegausgabepflicht wird ein Bondrucker zur wichtigen Ergänzung des elektronischen Kassensystems. Auf Bonrollen oder Thermorollen druckt er zügig und zuverlässig die geforderten Belege aus.

Vorteile einer WLAN-Anbindung von Bondruckern

Ist der Bondrucker per WLAN angebunden, bleibt die Registrierkasse frei von herumliegenden Kabeln. Ein großer Vorteil für mobile Kassensysteme, die auf eine fest installierte Registrierkasse verzichten. Eine Abrechnung am Tisch des Kunden löst bereits den Druck des Kassenbelegs aus, der dann zum Abholen am Bondrucker bereit liegt.

Ein weiterer Vorteil besteht in der gemeinsamen Nutzung, denn ein Bondrucker im WLAN-Netz akzeptiert und verarbeitet Aufträge von mehreren Kassen. Selbst wenn mehrere Service-Mitarbeiter die Kunden mit Tablet-Kassensystemen abrechnen, reicht ein einzelner WLAN Bondrucker oft für die Erfüllung aller Druckaufträge aus.

Was ist beim Anschluss eines WLAN-Bondruckers zu beachten?

Um einen Bondrucker in das WLAN-Funknetz einzubinden, muss der Drucker über entsprechende WLAN-Anschlussmöglichkeiten verfügen. Viele Bondrucker bringen diese von Haus aus mit, doch nicht jedes Gerät ist damit ausgestattet.

Selbstverständlich muss ein WLAN in den Geschäftsräumen verfügbar sein. Arbeiten Ihre Mitarbeiter schon jetzt mit mobilen Kassensystemen, welche die Bestellungen per WLAN übermitteln, ist dieser Punkt bereits gesichert. Falls nicht, erhalten Sie WLAN-fähige Router für wenig Geld im Fachhandel.

Stellen Sie den Bondrucker an einem gut erreichbaren Ort auf, der über einen Stromanschluss verfügt. Dort angeschlossen kann die erste Bonrolle eingelegt werden. Sobald das geschehen ist, sollte der WLAN-fähige Bondrucker in Ihrem Kassensystem angezeigt werden. Sollten noch Treiber notwendig sein, sind diese dem Drucker beigelegt oder stehen auf den Webseiten des Herstellers zum Herunterladen zur Verfügung.

Mit dem WLAN-Bondrucker fit für die Belegpflicht

Schon vor dem Stichtag der Belegpflicht bietet ein im Funknetz eingebundener Bondrucker viele Vorteile. Thermodrucker, welche  phenolfreie Thermorollen nutze, ersparen Ihnen den regelmäßigen Nachkauf von Tintenpatronen, damit das Bondrucken langfristig preiswert bleibt. Ihre Kunden erhalten so mit jedem Einkauf eine Visitenkarte Ihres Geschäfts.

Titelbild: ©istock.com – madebymarco

Ein WLAN Symbol von einem WLAN Bondrucker

Soziale Netzwerke

Tags


Passende Artikel

* zzgl. USt. inkl. Versandkosten innerhalb Deutschland

Nach Oben